Es geht darum, den Körper zu sehen.
Nicht nur im Spiegel. Sondern wirklich zu sehen.
Als ein Gefäß. Ein Boot, das dich durchs Leben trägt.
Ohne ihn wärst du nicht hier.
Und trotzdem behandeln wir ihn so oft wie ein Objekt –
das sich bitte anpassen soll:
an Schönheitsideale, an Leistungsansprüche,
an das Bild, das sich unser Ego wünscht.
Ja, es ist wichtig, sein Bestmögliches zu tun, den Körper fit zu halten.
Denn auch hier: Er ermöglicht uns das Erfahren des Lebens.
Und Gesundheit kann auch Qualität bedeuten.
Aber: Wann kippt Fürsorge in Zwang?
Die Forschung zeigt:
Neben dem WAS wir essen, macht es auch einen Unterschied, WIE wir essen.
Ob wir genussvoll essen oder gestresst.
Ob wir Bewegung mit Freude verbinden – oder mit Druck.
In einer Welt, in der scheinbar alles formbar ist,
wird auch der Körper zur Projektionsfläche:
Magersucht. Muskelsucht. Schönheitsoperationen.
Ich möchte das alles hier nicht verurteilen.
Denn es ist zutiefst menschlich.
Und ich kenne diese Muster aus meiner Jugend selbst sehr gut.
Trotzdem frage ich – bei aller Optimierung:
Was treibt mich an?
Was steckt hinter dem Wunsch?
Will ich die Schlankeste im Raum sein –
weil ich glaube, mich dann besser zu fühlen?
Oder will ich meinen Körper stärken,
weil ich mich lebendig, gesund und verbunden fühlen möchte?
Damit ich mit diesem (meinen Umständen entsprechend bestmöglich) gesunden Körper ein erfülltes Leben führen kann.
Meinen Platz einnehmen kann.
Ich kenne Menschen, die verbringen ihr ganzes Leben damit, abnehmen zu wollen.
Und es ist ein Muster geworden.
Das immer latent vermittelt: „Mein Körper ist nicht in Ordnung.“
Interessanterweise hat eine Person, die ihr ganzes Leben dünner sein wollte,
im Alter „ungewollt“ abgenommen –
und war plötzlich unglücklich, weil sie sich zu dünn fand.
Der Körper war in beiden Versionen nicht krankhaft, sondern voll im Normbereich.
Was nicht heißt, dass du im Normbereich sein musst… was heißt das überhaupt?!
Ich will hier nur verdeutlichen:
Die innere Zufriedenheit war nicht von der Form abhängig.
Ziele sind okay. Aber woher kommen sie?
Es ist in Ordnung, Ziele zu haben.
Fitter werden zu wollen. Oder gesünder. Oder schlanker. Oder fülliger.
Aber:
Kommt der Impuls aus einem liebevollen Raum – oder aus Mangel?
Vielleicht ist der erste Schritt gar nicht die Veränderung.
Sondern die Zuwendung.
Hinzuspüren.
Ehrlich zu sein: Wie geht es meinem Körper eigentlich gerade?
Und dann: eine Beziehung aufzubauen.
Was heißt das nun?
Ihn von Innen zu beleben. Ihn zu spüren.
Leise zu werden. Neugierig lauschen.
Seine Signale zu hören. Zu verstehen.
Und dann aus dem Bewusstsein entscheiden.
Eine, in der Veränderung geschehen darf – aber nicht muss.
Und diese Beziehung zu leben ist – wie alles – ein Weg.
Unterstützen kann dich dabei sehr viel.
Oftmals ist es weniger statt mehr.
Meine Einladung an dich
Da ich Yogalehrerin bin und damit die besten Erfahrungen gemacht habe,
ist das Mittel meiner Wahl unter anderem: Yoga.
Und zwar kein Yoga, das dich weit über deine Grenzen pusht.
Sondern eins, das dich tiefer in die Verbindung bringt.
Liebevolles Wahrnehmen mit sanfter Disziplin gepaart.
👉 Wenn du diesen Artikel vor dem 28.09. liest, lade ich dich herzlich ein:
Am Sonntag, 15. September um 10:00 Uhr findet eine Online-Yogaeinheit statt,
die dich in die Verbindung bringt – und auf spielerische Weise deiner Körperweisheit näher.
✨ Hier kannst du dich direkt anmelden:
Zuhause in mir – Körperliebe (zur Anmeldung auf Fyndery)
Oder du findest die Aufzeichnung später auf meiner Online-Yoga-Plattform:
Lichtsprung – meine Onlineplattform
Auf eine Kultur der Akzeptanz. Und der Verbindung.
Von Herzen,
Nadine